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Archiv der Kategorie 'Antizionismus'

„Wo ist der Hitler?“

»Wo ist der Hitler, wo ist der Hitler. Da drüben, das finde ich nicht in Ordnung, wo ist der Hitler, wo ist er? Der hätte die ganz fertig gemacht, die Arschlöcher, glaub mir mal.«

Aber nicht vergessen, es geht dabei doch nur um den Frieden!!!

„Friedensdemo“ in Berlin die wasweiszichwievielte

Und wieder einmal verging in Berlin ein Wochenende, an welchem der antizionistische Mob durch die City marschierte. Nachdem wir dachten, die Geschehnisse der letzten Wochen könnten nicht gesteigert werden, wurden wir eines Besseren belehrt. Angefangen bei antiamerikanischen Verschwörungsliedern und extrem krassen Demonstrationsauflagen á la „keine Selbstmordanschläge während der Demo bitte“ bis hin zur offenen Solidarisierung mit der radikalislamischen Hamas. Alles in diesem Video zu bestaunen:

Also, wenn dadurch mal nicht bald der Frieden einkehrt im Nahen Osten…

Edit:

Der LAK Shalom Berlin hat bereits eine Pressemitteilung verfasst. klick.

Edit 2:

Schade, dass in dem Video nicht die ganzen „I ♥ Hamas“ Schilder zu sehen sind. Die waren echt eines der Highlights am Wochenende.

Wir sind gespannt, was uns nächste Woche erwartet. Vielleicht mauert „Revolution“ mal wieder die Starbucksläden ein. Das hatten wir schon lange nichtmehr.

Antizionistischer Aufmarsch in MZ: Ausschreitungen gegen israelsolidarische Menschen

Gemeinsame Pressemitteilung der Antifaschismus-AG an der Uni Mainz und des AK Antifa Mainz:

* Antisemitische Parolen auf „Friedensdemo“ in Mainz und Ausschreitungen gegen israelsolidarische Menschen
* Kaufhof verhängt Hausverbot gegen schutzsuchende Menschen
* Polizei Mainz hält Fahne des jüdischen Staates für eine Provokation

Bei einer Demonstration der so genannten „Mainzer Initiative für Frieden in Gaza“ am gestrigen Samstag, den 10. Januar 2009, wurden Plakate und Transparente mit antisemitischem und holocaustrelativierendem Inhalt gezeigt. Außerdem kam es zu antisemitischen Ausschreitungen und Drohungen gegen Menschen, die mit Fahnen ihre Solidarität zu Israel bekundeten. „Diese Demonstration stand nicht für den Frieden, sondern für den Terror der Hamas.“, sagt Thilo Henke, Sprecher der Antifaschismus-AG an der Uni Mainz.

Die auf der Demonstration gezeigten Transparente und gerufenen Slogans machten allein Israel für die Situation im Gazastreifen verantwortlich. Auf einem Plakat wurde eine Israelfahne mit einer Hakenkreuzfahne gleichgesetzt, außerdem wurde der holocaustrelativierende Slogan „Soll Gaza Auschwitz werden?“ gezeigt. Ein anderes Plakat zierte das Statement: „Israel trinkt das Blut unserer Kinder“. Dazu Thilo Henke: „Auch vor klassischem Antisemitismus wurde nicht zurückgeschreckt. Der angeblich jüdische Durst nach Kinderblut war schon im Mittelalter Vorwand für Pogrome.“

Als israelsolidarische Menschen in der Nähe des Kaufhofes in der Bauhofstraße Israelfahnen zeigten, um dem anti-israelischen Aufmarsch eine andere Position entgegen zu setzen, kam es zu antisemitischen Ausschreitungen. Mit Rufen wie „Ihr Judenschweine!“ und geballten Fäusten stürmten einige wildgewordene Demoteilnehmer in Richtung der Gruppe mit den Israelfahnen. Diese flohen nach Augenzeugenberichten in das Kaufhof-Gebäude.

Wie Augenzeugen weiter berichten, wurden daraufhin einige Personen im Geschäft vom Sicherheitspersonal aufgegriffen und beschuldigt, eine Schlägerei provoziert zu haben. Die Polizei nahm die Personalien auf und erteilte Platzverweis, so die Beschuldigten. Das Kaufhof-Personal erteilte umgehend ein einjähriges bundesweites Hausverbot und soll dies mit den Worten „So Leute wie euch brauchen wir hier nicht“ kommentiert haben.
Besonders interessant erscheint diese Maßnahme vor dem Hintergrund der Arisierung des Kaufhauses Tietz 1933 und seiner Umbenennung in Westdeutsche Kaufhof AG. „Juden oder Menschen, die vor antisemitischen Übergriffen Schutz suchen, sind in den Geschäften der Firma Kaufhof offensichtlich nach wie vor unerwünscht.“ folgert Christian Struck, Sprecher des AK Antifa Mainz.

Skandalös ist auch das Verhalten der Mainzer Polizei. Während er gegen die anti-israelische Demonstration offenbar nichts einzuwenden hat, äußerte Polizeisprecher Kai Süßenbach gegenüber dem SWR die Ansicht, dass die israelsolidarische Aktion – das Zeigen der Fahne des jüdischen Staates! – eine „Provokation“ darstellen würde, da die Beteiligten keine Israelis waren. „Es ist ein Skandal, dass die Mainzer Polizei anscheinend nur Israelis das Recht auf Israelsolidarität zugesteht. Die eigentliche Provokation ist die Demonstration, auf der antisemitische Äußerungen die Regel waren und der fehlende Schutz der Polizei für den israelsolidarischen Protest,“ so Thilo Henke.

„Go Back to the Oven“

Einfach nur widerlich und erschütternd:

Und dann haben wir noch das für euch. Eine Kindersendung im iranischen TV:

Demoberichte der „Demonstrationen für Solidarität mit dem palästinensischen Volk“

Am 29.12.2008 fand in Berlin-City-West eine Demonstration „zur Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ statt. Aufgerufen dazu hatte u.a. die „Palästinensische Gemeinde Berlin – Arabische Vereinigungen in Berlin“, welche sich in letzter Zeit damit hervortat, dass sie Neonazis und AN’s auf ihren Kundgebungen (zuletzt am Brandenburger Tor) duldete. Auch bei dieser Demo war wieder mit Neonazis zu rechnen, da die NPD-Barnim zur Teilnahme aufrief. Natürlich reihten sich auch Vertreter_innen der Linkspartei und einige „Anitfa“-Gruppen ein. Es waren ca. 1000 Menschen anwesend um gegen den selbsternannten „Agressor Israel“ zu demonstrieren. Es fielen u.a. die Parolen:

- Zionisten sind Faschisten!
- Unsre Kinder wollen leben – Israel hat was dagegen!
- Frauenmord und Kindermord – das ist USA-Export
- Stoppt den Mord, stoppt den Krieg – Intifada bis zum Sieg!

Teilnehmer_innen haben schon auf dem Weg zum Adenauerplatz “Scheiß Juden!“ skandiert, dies wurde auch vereinzelt in der Demo geäußert. Junge Teilnehmer_innen beschimpften später noch Passant_innen als „Christen“. Es wurden Palästina-, Hisbollah und andere Fahnen arabischer Länder und Organisationen geschwenkt. Auffällig war, dass Männer und Frauen strikt getrennt voneinander laufen mussten. Es wurde sogar explizit und mehrmals vom Lautsprecherwagen aus zur Geschlechtertrennung während der Demonstration aufgerufen. Zudem fiel ein sehr aggressiver Block von ca. 200 jungen Männern im hinteren Teil auf, aus welchem auch Böller flogen.

Die Palästinensische Gemeinde Berlin zeigte sich einmal mehr von ihrer „besten“ Seite – indem sie bewusst Lügen verbreitet und unermesslichen Hass säht.

Am 3.1.2009 fand ebenfalls eine Demonstration statt. Diesmal in Berlin-Mitte. Hier ein Video des BAK Shalom: