Save Israel
Archiv « Israelsolidarische & Antifaschistische Gruppe

Archiv für Januar 2009

Demo morgen abgesagt!

Zu unseren Bedauern mussten wir folgende E-Mail zur Kenntnis nehmen.

Sehr geehrte Unterstützer,

mit großem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Kundgebung am kommenden Samstag unter den gegebenen Umständen nicht stattfinden kann. Wir werden Ihnen spätestens morgen einen offiziellen Bericht über den weiteren Verlauf und eine detaillierte Begründung zukommen lassen.

Bereits an dieser Stelle wollen wir uns bei allen Beteiligten für die Unannehmlichkeiten entschuldigen und ein recht herzlichen Dank für die Unterstützung aussprechen. Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie Ihre Kommunikationskanäle nutzen könnten um in Ihren Kreisen allen über die jüngste Entwicklung zu berichten.

Shalom

Jusos Neukölln

NPD Mahnwache verschoben!

Am Holocaust-Gedenktag darf die NPD nicht aufmarschieren.

Der Tag der Befreiung von Auschwitz wird von der NPD nicht missbraucht werden, um ihre Propaganda zu verbreiten.
So sieht das auch das zuständige Gericht. So ist die „Mahnwache“ der NPD vom 27. auf den 28. Januar verschoben worden.

So wird unter dem absurden Motto »Stoppt den israelischen Holocaust im Gaza« am 28. Januar 2009 ab 19.00 Uhr an der Friedrichsstraße / Ecke Französische Straße eine Kundgebung der NPD stattfinden.

Wir rufen zu vielerlei Protesten auf.

via
SPD
NPD

Edit:

Die Zeitung „Junge Welt“ ruft ebefalls dazu auf, die NPD-Mahnwache zu stören. Dazu eine kurze Stellungnahme von uns:

Es ist einfach nur lächerlich, wenn die Junge Welt dazu aufruft, die NPD-Mahnwache zu verhindern und selber auf ihren Hetzveranstaltungen wie zuletzt auf der Rosa-Lux. Konferenz von einem „Boykott Israels“ und der Aufforderung „die Intifada zu uns nach Hause zu tragen“ spricht. Genauso die Antifa-Gruppen, wie z.B. die ALB, welche ebefalls zu Störungen aufrufen und sonst aber selbst neben Antisemiten und Antizionisten auf Demonstrationen anzutreffen sind.

„I believe there were no gas chambers!“ -Bischof Richard Williamson, britischer Holocaust-Leugner

Da hat sich der Papst ja mal wieder was Produktives einfallen lassen!
Das Oberhaupt der katholischen Kirche machte erst letztens die Exkommunikation von Bischof Richard Williamson rückgängig. Williamson behauptete, dass kein Jude je in einer Gaskammer gestorben sei.
In einem Interview mit der schwedischen Sendung „Uppdrag granskning“ erklärte Richard Williamson explizit, dass es weder Gaskammern gab, noch einen einzigen Todesfall durch Gas in Gaskammern. „Das sind nichts als Lügen, Lügen, Lügen“ -so Williamson. Er glaube, dass „die historischen Beweise, nicht die Annahme bestätigen, dass sechs Millionen Juden planmäßig in Gaskammern getötet wurden, nach einem Plan von Adolf Hitler“. Lediglich 200′000 bis 300′000 Juden seien in Konzentrationslagern gestorben.
Der TV-Reporter sprach ihn in der Sendung darauf an, dass er von einigen als Antisemit bezeichnet werde. Williamson antwortete kühl:“Es geht hier nicht um Schimpfworte, sondern um die geschichtliche Wahrheit. Und die historische Wahrheit ruht auf Beweisen, nicht auf Gefühlen.“

Schon früher hatte Williamson mit antisemitischen Äusserungen für Aufregung gesorgt. Er behauptet, die Juden würden die Weltherrschaft anstreben. Zusammen mit den Freimaurern seien sie auch an der Korruption in der katholischen Kirche schuld. Zudem sagt er, die Juden seien «Feinde von Christus» und fordert ihre Bekehrung zum Katholizismus.
Auch sonst predigt der Brite allerlei Verschwörungstheorien, etwa zu John F. Kennedys Ermordung oder zu den Anschlägen vom 11. September 2001. Williamson behauptet immer wieder, die amerikanische Regierung stecke dahinter, um ihre Politik zu rechtfertigen.

Hier zum Text.

Nicht schon wieder: Antisemitismus in Deutschland und Europa

Seit Wochen wird auf so genannten Friedensdemonstrationen in ganz Europa massiv gegen Juden gehetzt. Schamlos skandieren Sympathisanten islamistischer Terrororganisationen ihre Hassparolen, wie z.B.: „Hamas, Hamas, alle Juden ins Gas“. Unter den Augen der Öffentlichkeit wird eine Pogromstimmung geschürt, die nicht folgenlos bleibt: in vielen europäischen Ländern kam es zu Bombendrohungen und Brandanschlägen, in Dänemark wurden zwei Israelis angeschossen, in Italien rief ein Gewerkschafter (Giancarlo Desiderati, Vorsitzender der Flaica-Uniti-Cub) zum Boykott jüdischer Läden auf, in Deutschland werden israelische Flaggen inzwischen als „Provokation“ (Kai Süßenbach, Ramon van der Maat) empfunden.

Dass Europa wieder zu einem Tummelplatz antisemitischer Ideologen wird und die Situation jüdischer Bürger immer prekärer, werden wir nicht hinnehmen. Gerade in Berlin hat sich vielerorts eine aggressive Atmosphäre entwickelt, gegen die wir gemeinsam ankämpfen müssen. Religiös begründeten Herrschaftsansprüchen und der Instrumentalisierung des Nahostkonfliktes durch Antisemiten erteilen wir eine klare Absage!

Schließen Sie sich unserer Demonstration in Neukölln an! Lassen Sie es nicht zu, dass unser Recht auf freie Meinungsäußerung und freie Religionsausübung von gewaltbereiten Gruppierungen beschnitten wird. Überall in Deutschland muss es möglich sein, eine israelische Flagge zu zeigen! Überall in Deutschland muss es möglich sein, islamistische Indoktrination und antisemitische Hetze zu benennen und zu kritisieren!

Im Nachstehenden die Eckdaten zur Demonstration:

Datum: Samstag, den 31.01.2009
Uhrzeit: 12.30-15.30 Uhr
Treffpunkt: Fontanestraße, Neukölln (Berlin)
Route: Von der Fontanestraße über die Flughafenstraße zum Rathaus Neukölln, über die Sonnenallee zur geplanten Abschlusskundgebung auf dem Hermannplatz“

„Wo ist der Hitler?“

»Wo ist der Hitler, wo ist der Hitler. Da drüben, das finde ich nicht in Ordnung, wo ist der Hitler, wo ist er? Der hätte die ganz fertig gemacht, die Arschlöcher, glaub mir mal.«

Aber nicht vergessen, es geht dabei doch nur um den Frieden!!!