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Archiv für Dezember 2008

13. und 14. Februar 2009

Am 13. und 14. Febrauar 1945 erfolgten die Bombenangriffe der Aliierten auf Dresden. Zu diesem Zeitpunkt sah der dresdener Gauleiter den Krieg als gewonnen, es herrschte Euphorie.Innerhalb von 2 Tagen wurde Dresden, beworfen mit Brandbomben, einem Trümmerfeld gleichgemacht. Es starben ca. 15.ooo Menschen. Da sich etliche Flüchtlinge in der Stadt befanden, ist dieser Angriff einer der umstrittensten Angriffe der Kriegsgeschichte. Diese 2 Tage werden seither immer wieder von Neonazis beweint. ‚Heldenmythen‘ ranken sich um die damaligen deutschen Soldaten.

Der Angriff jedoch schnitt Deutschland ins Fleisch, bald war der Krieg beendet.
Es bleibt zu sagen: Deutsche TäterInnen sind keine Opfer!

Wir rufen daher dazu auf, am 13. und 14. Februar 2009 nach Dresden zu reisen, um dem Schwall brauner Scheiße, der die Gullideckel hochschnellen lässt, Einhalt zu gebieten. Wir hören uns nicht an, wie ein kriegstaktisch nötiger Angriff als „alliierter Bombenholocaust“ diffamiert wird! Deutsche Heulsusen wegfeiern!

Wenn nötig, mit Egotronic und Frittenbude!

Hier genauere Informationen:

Venceremos

Die Ursprünge der „Antideutschen“

Soeben beim Surfen gefunden. Seht selbst und freut euch nen Keks. :)

Eine britisch gesteuerte Sekte zieht gegen Deutschland zu Felde

Nach dem Fall der Berliner Mauer bildete sich die Bewegung der sog. „Antideutschen“. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, daß sie Kritiker der amerikanischen und israelischen Kriegspolitik sowie der räuberischen Aktivitäten der sog. Hedgefonds als Antisemiten angreifen und dabei auch oft, wie der Bundesverfassungsschutz 2005 schrieb, „bei ihren Anschlägen die Grenze zu terroristischem Gewalthandeln überschreiten.“ Ein Team von EIR und LaRouche-Jugendbewegung fand interessante Zusammenhänge. Den ganzen Quatsch zum Weiterlesen…

Pali? Aber immer doch!

Wir kennen sie alle. Palitücher.
Von Justus W. aus B. als „Bluttücher der Judenvernichtung“ betitelt (womit er auch Recht hat),
bringt diese Modeerscheinung jedweder Person, die die Geschichte dieses chiceren Topflappens kennt, in jedweder Fußgängerzone kontinuierlich Aggressionen.

Aber, liebe Freund_innen der Sonne, das muss nicht sein! Denn wir haben aus den Tiefen des Netz diese 2 Ausweichmethoden herausgesucht, die mensch stolz dem Antiimp und Fashion-Victim von nebenan präsentieren kann!

Version 1
Dieses wundervolle handgemachte Accessoire mit dem Namen „Kufiya Feigale“ gibt es hier für 30€ zu erstehen.

Version 2
Und diese Ausweichversion namens „Khaffiya Y‘Israelit“, weniger einfallsreich, aber mit klarer Message kann man hier für 12Us-$ bestellen.

Schaut doch auch mal hier vorbei: Das Palituch – Schön ist das nicht!

„Passen nicht zu uns“ Jeder Neunte ist Antisemit

Jeder neunte Deutsche hat laut einer neuen Studie Vorurteile gegen Juden. Besonders hoch ist dabei der Anteil in Bayern. Dort teile etwa jeder sechste Einwohner (16,6 Prozent) antisemitische Positionen, ergab eine Erhebung der Universität Leipzig zu rechtsextremistischen Einstellungen.

Danach waren auch in Baden-Württemberg mit 13,3 Prozent solche antisemitischen Tendenzen im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ verbreitet, gefolgt von Thüringen (12,9 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (9,8 Prozent). Am geringsten waren antisemitische Stimmungen in Brandenburg (1,1 Prozent) und im Saarland (1,5 Prozent).

Im Bundesdurchschnitt waren laut Studie fast 18 Prozent der Befragten der Ansicht, dass der Einfluss von Juden auch heute noch zu groß sei. Knapp 15 Prozent stimmten der These zu, Juden arbeiteten für ihre Ziele mehr als andere „mit üblen Tricks“. Fast eben so viele meinten, Juden hätten „etwas Besonderes und Eigentümliches an sich und passen nicht so recht zu uns“.

Wie die Untersuchung im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung weiter ergab, finden rechtsextreme Positionen in breiten Bevölkerungsgruppen weiter viel Rückhalt. 15 Prozent seien chauvinistisch, also aggressiv nationalistisch, eingestellt, gut ein Fünftel ausländerfeindlich. Allerdings sei gegenüber früheren Befragungen dabei ein leichter Rückgang zu verzeichnen, erklärten die Leipziger Wissenschaftler Prof. Elmar Brähler und Oliver Decker. Diese Entwicklung sei möglicherweise auch ein Erfolg der vielfältigen Projekte gegen den Rechtsextremismus. „Man sollte nicht zu laut jubeln: Die Veränderung des wirtschaftlichen Klimas wird auch bei der politischen Einstellung Folgen haben“, warnte Brähler.

Quelle: n-tv

„Wenn wir heute es nicht tun, werden wir es nie tun.“ (David Ben Gurion)

Liebe Genoss_innen, liebe Mitmenschen und natürlich auch ein Hallo an die antiimperialistische Linke,

dieses Schreiben soll euch einen kurzen Überblick darüber verschaffen, was ihr in Zukunft von der neu gegründeten Gruppe „ISAG“ zu erwarten habt.

Am 3.12.2008 war es nun soweit! Die „Israelsolidarische & Antifaschistische Gruppe“, kurz ISAG, gründete sich um 14:41 mitteleuropäischer Zeitrechnung. Wir sind damit eine der wenigen, offiziell israelsolidarisch bekennenden Gruppen in Berlin. Es darf applaudiert werden.

Wer sind wir?

Wir sind im Moment ein Zusammenschluss aus einigen wenigen Jugendlichen, welche in Zukunft versuchen werden eine feste Gruppe aufzubauen, um gemeinsam politische Aktionen durchzuführen und natürlich auch Texte und Kritiken zu verfassen.

Warum gibt es uns?

Das ist eine gute Frage, auf die es eine mindestens genauso gute Antwort gibt. Wir waren bzw. sind es immer noch Leid, zuzusehen wie die antiimperailistischen Gruppen in Berlin die Überhand gewinnen. Seien es nun Gruppen aus der linken oder der rechten Szene. Dadurch, dass Mensch sich üble Beleidigungen und Diffamierungen anhören muss, wenn er/sie sich offen zu der Existenz des Staates Israels bekennt, ist es nur selbstverständlich, dass sich endlich eine eben solche Gruppe gründete. Wir sehen regressiven Antikapitalismus, Antizionimus, Antisemitismus und Antiamerikanismus als weit verbreitete Probleme innerhalb der Linken an und treten dafür ein, diese zu bekämpfen. Wir möchten durch Aufklärung und Aktion zeigen, dass auch eine andere linke Denkweise möglich ist, als dieser „68er Abklatsch“ der immer noch von vielen Linken praktiziert wird und neuerdings auch sehr viel Zuspruch innerhalb der Rechten erhält.

Und unsere Standpunkte?

Israelsolidarität:

Für uns heißt “Solidarität mit Israel” Solidarität mit dem Existenzrecht Israels und die Verteidigung gegen alle Bestrebungen diesen Staat zu zerstören. “Solidarität mit Israel” heißt für uns nicht, alles was die israelische Regierung macht zu verteidigen oder ein prinzipielles Kritikverbot zu verhängen, heißt aber sehr wohl, dass die Existenz des jüdischen Staates unter allen Umständen zu verteidigen ist, egal wer in Israel an der Macht ist und was diese Regierung tut. Für uns ist dies eine kritische, aber bedingungslose Solidarität.

Antikapitalismus:

Wir finden, dass sich Kapitalismus nicht auf einen einzelnen Personenkreis beschränken lässt, sondern ein Phänomen ist, welches als „Ganzes“ angesehen werden muss. Die Personifizierung des Kapitalismus zeigt sich beispielsweise in den Kampagnen gegen so genannte „Heuschrecken“. Nicht zuletzt in der Linken und im gewerkschaftlichen Spektrum wird auf diese Weise gegen das Finanzkapital gewettert. Dies verkennt die widersprüchliche Totalität kapitalistischer Vergesellschaftung und zerreißt den Zusammenhang zwischen Produktions- und Zirkulationssphäre, was an die Trennung zwischen „raffendem“ und „schaffendem“ Kapital erinnert, die von den Nationalsozialisten vorgenommen wurde.